pressemitteilung
Protest gegen den Verkauf von Pelzartikeln beim Bekleidungshaus
P&C geht weiter!
TierrechtlerInnen protestieren am Samstag, den 20.12.03, ab 10.30 Uhr, vor der P&C Filiale in Erlangen.
In Zusammenarbeit
mit der "Offensive gegen die Pelzindustrie" organisiert das "bündnis
tierrechte" für kommenden Samstag eine ganztägige Kundgebung
vor der Erlanger Filiale des Bekleidungskonzernes Peek & Cloppenburg in
der
Nürnberger Str. 2-4.
Das "bündnis tierrechte" wird den Aktionstag, an dem TierrechtlerInnen
aus ganz Bayern teilnehmen werden, phantasievoll gestalten und somit auf das
Leiden der sogenannten Pelztiere aufmerksam machen.
"Über 50 Millionen Tiere werden jährlich weltweit wegen ihres Felles umgebracht. Auf der Eitelkeit von Menschen baut sich eine gigantische Industrie auf. Diese ist dafür verantwortlich, dass unzählige Tiere in engen Käfigen für systematische Massentötungen >produziert< oder in der freien Wildbahn in Fallen gefangen werden", so Jürgen Kunz, Pressesprecher vom "bündnis tierrechte".
Über 50
Millionen Opfer pro Jahr!
Hinter jedem der rund 40 Felle, die für einen Pelzmantel verarbeitet werden,
steht der Tod eines empfindsamen, leidensfähigen Tieres. Jeder Pelzbesatz
auf einem Kleidungsstück trägt dazu bei, die Todesmaschinerie der
Pelzbranche am Laufen zu halten.
Fallen: Minenfelder
für Wildtiere!
In Fallen gefangene Tiere müssen oft tagelang schwerverletzt auf den Tod
warten; viele verdursten oder beißen sich verzweifelt die Pfoten ab. Findet
sie der Jäger lebend, werden sie erschossen, wird ihnen der Schädel
eingeschlagen oder der Brustkorb mit Fußtritten eingedrückt. Für
manche Tierarten stellt man Fallen im Wasser auf. Bis zu 20 Minuten kann der
Todeskampf eines ertrinkenden Bibers dauern.
Todeslager Pelztierfarm!
Der natürliche Lebensraum der >Pelztiere< wird in Quadratkilometern
gemessen. In der Massentierhaltung der Pelzfarmen verbringen die Tiere ein kurzes,
qualvolles Leben in engen Drahtkäfigen von nicht einmal einem Quadratmeter
Fläche. Nach wenigen Monaten werden sie im Akkord durch Gas, Genickbruch
oder tödliche Injektionen umgebracht.
"Wer heute noch Pelz trägt hat einige Jahrzehnte verpaßt. Mord und Totschlag für die Mode müssen der Vergangenheit angehören", so Jürgen Kunz weiter.
Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Pelz und zur Kampagne finden Sie
unter:
www.Offensive-gegen-die-Pelzindustrie.de