bündnis tierrechte
Jürgen Kunz Postfach1107, 87401 Kempten
Fon. 0831 - 585 11 78, E-mail: kunz@tierrechte.de

pressemitteilung


Protest gegen den Verkauf von Pelzartikeln beim Bekleidungshaus P&C geht weiter!

TierrechtlerInnen protestieren am Samstag, den 20.12.03, ab 10.30 Uhr, vor der P&C Filiale in Erlangen.

In Zusammenarbeit mit der "Offensive gegen die Pelzindustrie" organisiert das "bündnis tierrechte" für kommenden Samstag eine ganztägige Kundgebung vor der Erlanger Filiale des Bekleidungskonzernes Peek & Cloppenburg in der
Nürnberger Str. 2-4.

Das "bündnis tierrechte" wird den Aktionstag, an dem TierrechtlerInnen aus ganz Bayern teilnehmen werden, phantasievoll gestalten und somit auf das Leiden der sogenannten Pelztiere aufmerksam machen.

"Über 50 Millionen Tiere werden jährlich weltweit wegen ihres Felles umgebracht. Auf der Eitelkeit von Menschen baut sich eine gigantische Industrie auf. Diese ist dafür verantwortlich, dass unzählige Tiere in engen Käfigen für systematische Massentötungen >produziert< oder in der freien Wildbahn in Fallen gefangen werden", so Jürgen Kunz, Pressesprecher vom "bündnis tierrechte".

Über 50 Millionen Opfer pro Jahr!
Hinter jedem der rund 40 Felle, die für einen Pelzmantel verarbeitet werden, steht der Tod eines empfindsamen, leidensfähigen Tieres. Jeder Pelzbesatz auf einem Kleidungsstück trägt dazu bei, die Todesmaschinerie der Pelzbranche am Laufen zu halten.

Fallen: Minenfelder für Wildtiere!
In Fallen gefangene Tiere müssen oft tagelang schwerverletzt auf den Tod warten; viele verdursten oder beißen sich verzweifelt die Pfoten ab. Findet sie der Jäger lebend, werden sie erschossen, wird ihnen der Schädel eingeschlagen oder der Brustkorb mit Fußtritten eingedrückt. Für manche Tierarten stellt man Fallen im Wasser auf. Bis zu 20 Minuten kann der Todeskampf eines ertrinkenden Bibers dauern.

Todeslager Pelztierfarm!
Der natürliche Lebensraum der >Pelztiere< wird in Quadratkilometern gemessen. In der Massentierhaltung der Pelzfarmen verbringen die Tiere ein kurzes, qualvolles Leben in engen Drahtkäfigen von nicht einmal einem Quadratmeter Fläche. Nach wenigen Monaten werden sie im Akkord durch Gas, Genickbruch oder tödliche Injektionen umgebracht.

"Wer heute noch Pelz trägt hat einige Jahrzehnte verpaßt. Mord und Totschlag für die Mode müssen der Vergangenheit angehören", so Jürgen Kunz weiter.


Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Pelz und zur Kampagne finden Sie unter:
www.Offensive-gegen-die-Pelzindustrie.de