4. März, Störaktion bei P&C - Berufsmessestand

Am heutigen Aktionstag (4. 3.) gegen den Pelzhandel bei Peek&Cloppenburg statteten eine handvoll TierbefreiungsaktivistInnen dem Stand von P&C auf der Wiener Best (Berufsinformationsmesse) einen Besuch ab. Nachdem die Offensive gegen die Pelzindustrie bereits mehrere große Unternehmen (z.B. C&A, ZARA, Quelle Versand und andere) zum Ausstieg aus dem blutigen Pelzhandel bewegt hatte, setzte sie sich zum Ziel auch Peek&Cloppenburg aus dem Pelzhandel zu kicken. Es fanden in den letzten drei Jahren über 1000 Aktionen statt, die von Demos, Unterschriftenlisten und Flugblattaktionen über zivilen Ungehorsam wie Dachbesetzungen, Ankettaktionen und Go-Ins bis zu massiven Sachbeschädigungen reichten. Vor allem auch die öffentlichen Auftritte von P&C wurden immer wieder massiv gestört, um darauf aufmerksam zu machen, dass P&C Tierqual finanziert und um einen reibungslosen Ablauf beim Mordsgeschäft zu verhindern. So fanden sich auch heute eine handvoll AktivistInnen zur Berufsinformationsmesse in der Wiener Stadthalle ein. P&C hatte dort wie jedes Jahr einen Stand, um Jugendliche für ihr Unternehmen zu keilen (zu den Arbeitsbedingungen bei P&C siehe hier und hier). Der Stand des Unternehmens wurde besetzt, ein Transparent mir dem Slogan "Pelz ist Mord" entrollt und lautstark Sloagans gegen den Pelzhandel bei P&C skandiert. Als die P&C Angestellten und ihr eigens abgestellter Security zunehmend agressiv wurden, entschieden sich die AktivistInnen eine Eskalation zu vermeiden und den Stand wieder zu räumen. Unter dem spontanem Applaus einiger BesucherInnen der Best wurde noch ein Stück mit Transparent durch die Halle gegangen und weiter lautstark skandiert. Zurück blieben die agressiven P&C Angestellten in einem Meer von Wurfschnipsel und roter Lebensmittelfarbe. Die AktivistInnen konnten sich unbehelligt von Schergen jeglicher Couleur zurückziehen. Alles in allem wieder eine gelungene Aktion die P&C folgendes signalisieren soll: Wir haben den längeren Atem und es wird keine Ruhe geben bis Schluss ist mit dem blutigen Pelzhandel.

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