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Aktionsbericht aus Bremen: Quelle indymedia Am vergangenen Samstag, den 12.11.2005 fand in der Bremer Innenstadt eine Demonstration gegen den Pelzhandel bei Peek & Cloppenburg statt. Im Rahmen der „Offensive gegen die Pelzindustrie“, einem bundesweiten Aktionsbündnis von Tierrechtlerinnen und Tierrechtlern, steht P&C seit Dezember 2002 im Mittelpunkt einer Kampagne zur Abschaffung des blutigen Geschäftes; mehrere hundert kleinere und größere Aktionen fanden bereits den Bekleidungskonzern statt. Bis 13 Uhr hatten sich vor der Bremer Filiale in der Obernstr. ca. 60 Demonstrantinnen und Demonstranten eingefunden. Eine Unterschriftenrolle in der Länge von 100 Metern mit mehreren tausend Unterschriften gegen den Pelzhandel bei P&C aus dem gesamten Bundesgebiet wurde ausgelegt. An einem Infotisch gabe es Informationen zur Kampagne und die Möglichkeit zu unterschreiben. Nach einer Auftaktkundgebung und einem Live-Act des Rappers Albino MC aus Kiel formierte sich der Demonstrationszug, der lautstark mit Parolen wie: „Tiere haben Rechte – Pelz ist Mord!“ und „Pelzhandel-Stop – P&C-Boykott!“ in Richtung Domsheide/Wallstr. zog. Vor dem Pelzgeschäft ‚Pelze Hugo Köppe’ in der Wallstraße gab es dann einen leidenschaftlichen Redebeitrag des Veranstalters gegen das dort seit 1905 ausgeübte ‚Kürschnerhandwerk’, welcher mit der Hoffnung endete, dass das anstehende 100jährige Jubiläum mit einer Geschäftsaufgabe gefeiert werden könnte. Anschließend bewegte sich der Demozug in Richtung des von Uwe Wülpern geführten Jagdgeschäfts ‚Hansa Jagdausrüstung’ am Hillmannplatz, wo wiederum lautstark gegen den blutigen ‚Sport’ Jagd demonstriert wurde, ein ‚Sport’, der unzähligen Tieren das Leben kostet. Ein Redebeitrag widerlegte die weitverbreitete Meinung, Jäger würden das ökologische Gleichgewicht aufrecht erhalten; der Redner verwies energisch auf das Lebensrecht der Tiere und forderte die Abschaffung der Jagd nach englischem Vorbild. Albino MC aus Kiel fand auch hier wieder die richtigen Worte und zog Demonstranten und Passanten gleichermaßen mit seinen tierrechtlerischen Texten in Bann. Ein weiteres Pelzgeschäft, ‚Pelze Graupner’ in der Knochenhauerstr., wurde ebenfalls aufgesucht. Auch hier wurde in einem Redebeitrag verdeutlicht, dass der Pelzhandel ein durch nichts zu rechtfertigendes Verbrechen an Tieren darstellt und dass das von Gewalt und Ausbeutung geprägte Mensch-Tier-Verhältnis auch von Menschen wie Günter Graupner aufrecht erhalten wird. Über den Lloydshof ging es dann schließlich wieder zurück in Richtung P&C in der Obernstr., wo vor dem Haupteingang unüberhörbar der Ruf nach der Abschaffung des Pelzhandels durch die Obernstr. schallte, bevor eine Abschlusskundgebung stattfand. Insgesamt war es eine sehr ausdrucksstarke Demonstration für die Rechte der Tiere und gegen den Pelzhandel bei Peek und Cloppenburg und anderswo. Zahlreiche Passanten zeigten uns ihre Sympathie, indem sie auf der Unterschriftenliste unterschrieben oder spontan mitprotestierten. Wenn bis zum nächsten Winter P&C nicht aus dem Pelzhandel ausgestiegen ist, werden wir wiederkommen, dann mit noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern! Aurelius Wilske Tierrechte Oldenburg
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