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Quelle: die tierbefreier e.V. "P&C Mainz gesteinigt In der Nacht vom 29. auf den 30. Dezember 2005 wurde die Polizei zu einem Kaufhaus gerufen, welches den meisten TierrechtlerInnen schon bekannt sein dürfte. P&C hat sich entschlossen weiterhin vom feigen Mord an Unschuldigen zu profitieren. Aber so feige wie ihr sind wir schon lange! Deshalb werden eure Schaufensterscheiben auch weiterhin unsere Steine fressen müssen. Bilanz beläuft sich auf vier große Fensterscheiben, eine Glaseingangstür und eine Menge Scherben. Im Polizeibericht steht: "Obwohl die Polizei zwei Minuten später vor Ort war, fehlte von den Vandalen jede Spur. Auch im Objekt, das von Diensthunden durchsucht wurde, fand sich niemand." Deswegen hättet ihr die Hunde echt nicht wecken müssen. Dachtet ihr, wir gehen noch shoppen? Wir sind zwar feige aber nicht dumm. Mainz bleibt Mainz! P&C bleibt Mord! ALF"
* BekennerInnenschreiben werden unverändert abgedruckt, solange darin nicht zu Straftaten aufgerufen wird. Aus rein rechtlichen Gründen dürfen wir BekennerInnenschreiben mit Aufrufen zu Straftaten nicht unverändert veröffentlichen. Es ist nicht die Intention der Offensive gegen die Pelzindustrie mit bildlichen oder schriftlichen Inhalten zu strafbaren Handlungen aufzurufen. Die Offensive führt weder Direkten Aktionen durch noch ruft er zu diesen auf. Es werden lediglich Aktionen dritter weitergegeben!
Zeitungsartikel zu der Aktion. War es das Werk radikaler Tierschützer? Schaufenster von Peek & Cloppenburg zertrümmert/"Völlig widersinnige Kampagne" Vom 30.12.2005 Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag vier Schaufensterscheiben des Bekleidungsgeschäfts Peek & Cloppenburg (P&C). Die Polizei spricht von "Vandalismus". Die Geschäftsführung von P&C ist sich allerdings sicher: Es war ein gezielter Anschlag von radikalen Pelzgegnern. Und wie es scheint, gab es in Mainz bereits mehrere Attacken radikaler Tierschützer. Von Kirsten Strasser Um 1.46 Uhr wird bei P & C der Alarm ausgelöst, nur zwei Minuten später ist die Polizei vor Ort. Den Beamten bietet sich ein Bild der Verwüstung: Vier große Scheiben und eine Eingangstür sind zerstört, die Scherben weit verstreut. Die Pflastersteine, die in die Schaufenster geworfen wurden, liegen zwischen den Splittern. Von den Tätern fehlt jede Spur. Wer waren diese Vandalen, die nichts gestohlen, sondern nur zerstört haben? "Tatsache ist, wir wissen es nicht", sagt Polizeisprecherin Heidi Nägel. Die Polizei ermittle "in alle Richtungen". Auch in die radikaler Tierschützer. "Diese Möglichkeit haben wir im Auge." Die P&C-Geschäftsführung ist sich indes ziemlich sicher, dass es sich um eine Attacke von Pelzgegnern gehandelt hat: "Sie haben ihr Monogramm hinterlassen - ALF. Das steht für `Animal Liberation Front`". Dabei seien in dem zerstörten Schaufenster keine Pelze ausgestellt gewesen. "Wir führen gar keine Pelze - lediglich einige Kleidungsstücke mit Pelzbesatz", sagt die Geschäftsführung. "Diese Kampagne ist vollkommen widersinnig." Der angerichtete Sachschaden sei sehr hoch, gehe in die Zehntausende. Und es sei nicht der erste Anschlag der "Front der Tierbefreier" auf Peek & Cloppenburg in Mainz gewesen. "Vor drei Monaten haben sie uns den Eingang vollgeschmiert - mit `Pelz ist Mord`", erklärt die Geschäftsführung. P&C habe zudem seit Jahren bundesweit mit der "Animal Liberation Front" zu kämpfen. "Immer wieder werden Anschläge auf Geschäfte oder sogar auf Besitz von Privatpersonen verübt." Dass die "ALF" für die Schaufenster-Attacke von Freitagnacht verantwortlich ist, ist nach Kenntnisstand der Mainzer Staatsanwaltschaft "Spekulation". "Ich kann das weder bestätigen noch dementieren, sagt Oberstaatsanwalt Klaus-Peter Mieth auf AZ-Anfrage. Möglicherweise sei der Anschlag auch das Werk von Trittbrettfahrern. Eher "atypisch" für die Tierbefreier sei, dass bis Freitagmittag noch kein Bekennerschreiben in den einschlägigen Internet-Foren aufgetaucht sei. Dort sind nach AZ-Recherchen jedoch andere Bekennerschreiben zu finden, die sich auf Taten in Mainz beziehen. "In der Nacht von Freitag, 23.09.05 auf Samstag, 24.09.05 wurde die Fassade der Peek und Cloppenburg Filiale in Mainz mit dem Spruch `Pelz ist Mord` besprüht", gibt ein Unbekannter ganz unverblümt zu. In einem Eintrag aktuelleren Datums bekennt ein anonymer "Tierbefreier": "In der Nacht vom 17. auf den 18. Dezember wurde die Schaufensterscheibe des Traditionsgeschäftes "Buchholz Pelze" in der Mainzer Innenstadt zerstört und durch das Metallgitter rote Lackfarbe in die Auslage mit Pelzwaren geschüttet. Keine besinnliche Adventszeit für TierausbeuterInnen!" Auf AZ-Anfrage bestätigt die Polizei, dass in der Nacht zum 18. Dezember die Schaufensterscheibe eines Mainzer Pelzgeschäftes von Unbekannten zerstört wurde. In dem Geschäft selbst will man sich zu dem Vorfall nicht äußern: "Wir sagen dazu nichts!" |