Protest gegen
den Pelzverkauf bei Peek&Cloppenburg
Störaktion von TierrechtsaktivistInnen bei der zBp-Wirtschaftsmesse 2003
Nähere Informationen zur Kampagne gegen Peek&Cloppenburg zu finden unter http://www.offensive-gegen-die-pelzindustrie.de
Heute Nachmittag
protestierten AktivistInnen der Offensive gegen die Pelzindustrie vor dem Messestand
von Peek&Cloppenburg dagegen, dass das Unternehmen weiterhin echte Tierpelz-Produkte
in ihren Filialen anbietet.
Bei Österreichs größter Jobmesse zBp-Wirtchaftsmesse 2003 informierten
rund 10 TierrechtlerInnen mit Schildern, Transparent und Flugblättern die
MessebesucherInnen über die Beteiligung von Peek&Cloppenburg am blutigen
Pelzhandel. Jährlich werden Millionen von Tieren für die Pelzindustrie
gezüchtet und ermordet. Dagegen richtete sich der lautstarke Protest der
TierrechtlerInnen. "Peek&Cloppenburg mordet mit" und "Stoppt
den Pelzverkauf bei P&C!" skandierten die AktivistInnen und zogen damit
die Aufmerksamkeit der BesucherInnen auf sich. Viele Menschen reagierten überrascht
und empört darüber, dass Peek&Cloppenburg noch immer Profit auf
Kosten der Tiere macht.
Die VertreterInnen von Peek&Cloppenburg versuchten den Protest zu ignorieren
und die Gespräche mit InteressentInnen fortzusetzen, was allerdings aufgrund
der Lautstärke der AktivistInnen nur schwer möglich war.
Die gewaltlosen TierrechtlerInnen wurden schließlich vom Sicherheitsdienst
der Messeveranstalter umringt und in Richtung Ausgang gedrängt.
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Seit vergangenem Winter läuft eine Österreich- und Deutschland-weite
Kampagne der Offensive gegen die Pelzindustrie gegen das Unternehmen Peek&Cloppenburg,
mit dem Ziel, die Verantwortlichen der Unternehmensleitung dazu zu bewegen,
sich aus dem blutigen Pelzhandel zurückzuziehen.
Das Unternehmen verkauft in seinen Filialen, von denen es auch zwei in Österreich
gibt, Mäntel und Jacken mit Pelzbesatz, Mäntel mit Pelzinnenfutter,
Fuchs- und Kaninchenschals, etc. und verdient damit an dem Leid und dem Tod
von unzähligen Tieren. Diese werden auf so genannten Pelzfarmen in kleinen
Drahtgitterkäfigen gefangen gehalten, um dann nach mehreren Monaten Gefangenschaft
durch Vergasung, Stromschlag oder Genickbruch ihres Felles wegen getötet
zu werden. Für die Nerze, Füchse oder anderen Tiere hat dies ein Leben
voller Angst, Leid und Qual zur Folge.
Alle Tiere haben
ein Recht auf Leben, Freiheit und körperliche Unversehrtheit und ein Recht
darauf, ihr Leben gemäß ihren eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen
zu leben - ein Recht, das von Unternehmen wie Peek&Cloppenburg bewusst ignoriert
wird. Tiere sind nicht eine Art von Ressource für uns Menschen, sondern
eigenständige Lebewesen, die um ihrer selbst Willen existieren und die
ebenso wie wir Leid und Freude empfinden können.
Seit mehreren Jahren führt die Offensive gegen die Pelzindustrie, ein Zusammenschluss
von zahlreichen Tierrechtsgruppen, anfangs in Deutschland und jetzt auch in
Österreich, Kampagnen gegen pelzverkaufende Modehäuser durch - mit
großem Erfolg. Unternehmen wie der Otto Versand, C&A oder auch Europas
größter Warenhauskonzern KarstadtQuelle AG zogen sich nach teilweise
monatelangen Protesten aus dem Pelzhandel zurück. Damit ist die Offensive
gegen die Pelzindustrie ihrem Ziel, der Abschaffung des Pelzhandels, wieder
einen Schritt näher gekommen.
Auch in Zukunft wird die Offensive gegen die Pelzindustrie mit derartigen Aktionen
immer wieder auf die grausame Realität des Pelzhandels aufmerksam machen.
Weitere Informationen
und Fotos finden Sie auf:
http://www.offensive-gegen-die-pelzindustrie.de
http://www.vgt.at (Verein gegen Tierfabriken)
http://www.8ung.at/bat (Basisgruppe Tierrechte)
