Elektronischer Ziviler Ungehorsam gegen Pelzfirmen

Pressespiegel und Informationen

Radikale Tierschützer bombardierten Pelz-Branche mit E-Mails
10.000 Nachrichten von über 500 Aktivisten weltweit

Radikale Tierschützer greifen zu digitalen Waffen. Wie das Nachrichtenmagazin 'Focus' meldet, bombardierten sie vergangene Woche die Pelz-Branche mit E-Mails, darunter das Deutsche Pelz Institut (DPI). DPI-Sprecherin Christiane Huch-Baden bestätigte: "Der Arbeitsablauf wurde erheblich behindert". Mehr als 10.000 Nachrichten mit Zahlen- und Buchstabensalat verstopften zeitweise die elektronischen Briefkästen beim DPI.

Die Protestgruppe "The Electronic Civil Disorbedience" hatte Pelz-Gegner dazu aufgerufen, über ein spezielles Web-Programm den Mail-Versand zu aktivieren. Mindestens 500 Aktivisten aus aller Welt beteiligten sich. Die Tierschützer kündigten Angriffe auf weitere Unternehmen der Pelz-Branche an. (ck)
[ Sonntag, 20.02.2005, 11:12 ]

http://de.internet.com/index.php?id=2033897


Tierschützer mit Protest-Mails

Tierschützer haben die Pelz-Branche mit

Protest-E-Mails bombardiert und damit
elektronisch teilweise lahmgelegt.

Betroffen war unter anderem das Deut-
sche Pelz-Institut (DPI), wie das Maga-
zin "Focus" in seiner neuen Ausgabe be-
richtet. "Der Arbeitsablauf wurde er-
heblich behindert", räumte demnach eine
DPI-Sprecherin ein. Mehr als 10.000
Nachrichten hätten die elektronischen
Briefkästen verstopft.

Die Protestgruppe "The Electronic Civil
Disobedience" hatte Pelz-Gegner zum
Versenden der Mails mit Hilfe eines
speziellen Web-Programms aufgerufen.

http://www.ard-text.de/videotext/index.html?tafel=549


Mail-Terror gegen Pelz

Radikale Tierschützer greifen zu digitalen Waffen. Mit E-Mails bombardierten
sie vergangene Woche Unternehmen und Instituionen der internationalen
Pelzbranche - darunter die Handelskette Peek & Cloppenburg und die
Frankfurter Messegesellschaft Fur & Fashion. 
Beim Deutschen Pelz Institute (DPI) verstopften mehr als 10 000 Nachrichten
aus Zahlen- und Buchstabensalat die Mailboxen. "Der Arbeitsablauf wurde
erheblich behindert", berichtet DPI-Sprecherin Christiane Huch-Baden. Die
Protestgruppe The Electronic Civil Disobedience rief Pelzgegner dazu auf,
ihre Mails aus einem speziell programmierten Chat zu verschicken. Mindestens
500 Aktivisten aus aller Welt beteiligten sich. In einer E-Mail an
Mitglieder der Gruppe kündigten die Tierschützer Angriffe auf weitere
Pelzunternehmen an. 
(Quelle: FOCUS Magazin)



Auch uns erreichte der folgende Aufruf zu dieser Aktion:

(Nachträgliche Veröffentlichung zu Dokumentationszwecken)


Elektronischer Ziviler Ungehorsam gegen die Pelzindustrie

Am 14.02.2005 und die Tage danach werden AktivistInnen auf der ganzen Welt
eine Aktion des virtuellen zivilen Ungehorsams setzen, um gegen die
brutalen, tierquälerischen Machenschaften der Pelzindustrie zu protestieren.

Die Pelzindustrie

Pelz ist grundsätzlich und ausnahmslos mit Qualen und mit Tod verbunden.
Niemand kann ein Stück Pelz tragen - und sei es noch so klein - ohne dass
dafür ein Tier umgebracht werden musste. Die Pelzindustrie, hat kein
Interesse daran, ob Tiere leben wollen. Ihr einziges Ziel ist es, möglichst
viele Pelzprodukte abzusetzen und steht damit im Gegensatz zu den Interessen
der betroffenen Tiere, die für ihre Felle umgebracht werden.
Jährlich fallen dieser Industrie ca. 50 Millionen Tiere zum Opfer: Füchse,
Nerze, Chinchillas, Waschbären, Hamster etc. Die meisten von ihnen werden
monatelang auf Pelztierfarmen, hauptsächlich in Nordamerika, Skandinavien,
Russland und China gefangen gehalten. Durch die Enge in ihren winzigen
Käfigen, in denen sie keinerlei Beschäftigungsmöglichkeiten haben, erleiden
sie zwangsläufig psychische Schäden. Dies führt dazu, dass sich viele der
betroffenen Tiere gegenseitig verletzen oder stereotype Verhaltensweisen
aneignen. Im Winter, wenn ihr Fell am dichtesten ist, wird jedes einzelne
von ihnen mit Gas erstickt oder per Genickbruch oder Stromschlag getötet.
Ganz im Interesse der Pelzindustrie.
Elektronischer Ziviler Ungehorsam

Vor kurzer Zeit erst haben TierrechtlerInnen das Internet als weitere
Aktionsebene gegen Tierausbeutung entdeckt. Ähnlich wie bei zivilem
Ungehorsam im 'wirklichen Leben', wo Menschen ihre Körper als Blockademittel
einsetzen, kann auch der Computer dafür verwendet werden.

Bei der Aktion ab dem 14.02. wird der sogenannte 'Protest Online Chat'
eingesetzt werden. Ähnlich einem Chatforum können sich dabei Menschen via
Internet miteinander unterhalten, während im Hintergrund für jedes
gechattete Wort ein E-Mail an ein ausgewähltes Ziel verschickt wird. Je mehr
Menschen sich daran beteiligen und je mehr Text über das Chatforum geht,
desto mehr Mails werden an das gewählte Ziel verschickt. Damit werden die
Mailzugänge der betroffenen Unternehmen geflutet und im Optimalfall
blockiert.

Für die Teilnahme an dieser Aktion ist kein besonderes Wissen notwendig!

Elektronischer Ziviler Ungehorsam ist nicht illegal. Und das wird bis auf
weiteres sicher auch so bleiben. Denn es ist praktisch unmöglich hunderte
Online-AktivistInnen, die auf der ganzen Welt verstreut leben, zur
Rechenschaft zu ziehen. Es geht aber auch gar nicht darum, sich der
Verantwortung der eigenen Aktionen zu entziehen. Menschen, die zivilen
Ungehorsam praktizieren, stehen dazu und sind stolz darauf.

Wie kann ich teilnehmen?

Am Morgen des 14.02.2005 wird auf der Website www.ecd-fur.com der Link zum
'Protest Online Chat' veröffentlicht werden. Dort werden alle weiteren
Schritte genau erklärt sein. Es wird auch genaueres zum Ziel der Aktion und
den Hintergründen erklärt sein. Ausserdem braucht ihr einen 'Macromedia
Shockwave Player'. Ladet ihn hier gratis runter und installiert ihn:
http://www.macromedia.com/shockwave/download

Dann könnt ihr loslegen: Über einige Tage mit anderen AktivistInnen chatten
und Texte posten. Und damit der Pelzindustrie zeigen, dass es an der Zeit
ist, dass das Leben der Tiere über den Profitinteressen gieriger Unternehmen
steht.

Zieht der Pelzindustrie das Fell über die Ohren!
Elektronischer ziviler Ungehorsam
14.02.2005 www.ecd-fur.com