24.05.2003
Hamburg.

Show und Demonstration gegen den Pelzhandel bei P&C

Am Samstag ereignete sich eine Aufsehen erregende Show vor der P+C- Filiale in der Spitaler Str. in Hamburg. Eine Crew RapperInnen, Brakedancer und ein Beatboxer verkündeten während der gesamten Demo lauthals ihre Solidarität mit unserem Protest gegen P+C und die Pelzindustrie. Über eine Gesangsanlage mit Generator sorgten Beats und Reime für einigen Trubel und Aufmerksamkeit und konnte Information über P+C`s profitable Gewalt verbreitet werden. Besonders erfreulich war der Auftritt des Vegan- HipHoppers MC Albino und natürlich das gute Wetter, das viele Kaufzombies auf die Straße lockte. Zeitweise war die Straße wegen der Neugier auf die akrobatischen Einlagen der BreakerInnen so überfüllt, dass der Eingang in die Filiale völlig "gesperrt" war. Auch in den umliegenden Konsumtempeln konnten Waren-Abhängige schwerlich an ihre Droge gelangen.
Auf diesem Wege vielen Dank für eure Solidarität.

Keinen Frieden mit Tierausbeutung.
T.A.N.

24.05.2003
Erlangen.

Infostand gegen den Pelzhandel bei P&C

Nach unendlich vielen Gesprächen mit der Stadt Erlangen, die uns zunächst das Verteilen von Flugblättern und das Aufbauen eines Infostandes vor P&C untersagen wollte, war es nun doch möglich, unser Recht durchzusetzen. Es hatte sich das Gerücht breit gemacht, wir hätten bei einem unserer Infostände Pelze angezündet, Fußgänger behindert und auch, dass die Polizei hart durchgreifen musste. Erst nachdem wir klargestellt hatten, dass die Anschuldigungen falsch sind, wurden uns weitere Termine genehmigt. Trotzdem lässt Herr Engelhardt, der Geschäftsführer, nichts unversucht, die Stadt Erlangen von diesen Genehmigungen wieder abzubringen.

Nachdem die Stadtverwaltung P&C über unsere Aktion am 24.05. nicht informiert hatte, fiel Herr Engelhardt um etwa 10. 00 Uhr aus allen Wolken, als er uns dabei beobachtete, wie immer mehr Material gegen P&C zusammengetragen wurde. Ein voller Erfolg, denn es konnten während der gesamten Öffnungszeit vor den Augen des wutentbrannten Geschäftsführers wieder unzählige Flyer und Postkarten verteilt sowie Unterschriften gesammelt werden.