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Offensive
gegen die Pelzindustrie
c/o Werkhaus
Leonrodstr. 19
80634 München
info@Offensive-gegen-die-Pelzindustrie.de
Pressemitteilung (mit Bitte um redaktionelle Verwendung)
Dortmund, 21.12.02
Spektakuläre Dachbesetzung bei der Dortmunder Peek &
Cloppenburg-Filiale:
TierrechtlerInnen protestierten gegen den Pelzverkauf
- Schaufenster mit Kunstblut übergossen
Erfolgreiche Dachbesetzung
Im Rahmen der Anti-Pelz-Kampagne gegen den Bekleidungskonzern Peek
& Cloppenburg protestierten am heutigen Samstag ca. 30 AktivistInnen
der Offensive gegen die Pelzindustrie in Dortmund. Zwei Tierrechtler
kletterten auf das Vordach des Einganges und entrollten ein Transparent
mit der Aufschrift: "Schluss mit dem Pelzhandel bei Peek &
Cloppenburg". Per Megaphon machten sie auf das unendliche Leid
der so genannten Pelztiere aufmerksam, die für den Pelzhandel
- und in diesem Zusammenhang auch konkret für den mit Pelz handelnden
Konzern Peek & Cloppenburg - auf Pelzfarmen gequält und umgebracht
werden. Von oben entfachten die Dachbesetzer einen Papierregen aus
lauter kleinen Wurfschnipseln. Während der Dachbesetzung postierten
sich neben dem Eingang der Filiale ca. 20 TierrechtlerInnen mit Transparenten
und großen Bildern, auf denen das Tierleid dokumentiert wurde,
und verteilten Flugblätter an die vielen PassantInnen auf dem
Westenhellweg.
Schaufenster von innen besetzt
Eine Aktivistin hatte sich währenddessen Zugang in die Schaufensterdekorationen
verschafft und Plakate von abgezogenen Tieren an der Fensterscheibe
befestigt. Schriftzüge auf den Plakaten riefen zum Boykott von
Peek & Cloppenburg auf, bis diese sich vom Pelzgeschäft zurückgezogen
haben. Mit einem blutverschmierten Pelzmantel mit der Aufschrift "Pelz
ist Mord" stellte sich die Tierrechtlerin demonstrativ vor die
Schaufensterdekoration - bis sie von der Polizei abgeführt wurde.
Schaufensterscheiben mit Kunstblut übergossen
Im Eifer des Gefechtes gelang es AktivistInnen, zwei Schaufensterscheiben
des Konzerns mit großen Mengen Kunstblut zu überschütten.
Das sehr echt wirkende Blut sollte symbolisch an das für den
Pelzhandel vergossene Tierblut erinnern - ein sinnloses Blutvergießen
für die Profitgier einzelner Konzerne, wie z.B. Peek & Cloppenburg,
und für die Eitelkeit einzelner Menschen, die sich mit fremden
Fell schmücken wollen.
Nach ca. 25 Minuten nahm ein Großaufgebot von Polizeibeamten
ohne vorherige Aufforderung, die Demonstration zu beenden, siebzehn
der Demonstrantinnen fest. Von allen Festgenommenen wurden auf dem
Polizeipräsidium die Personalien festgestellt sowie eine erkennungsdienstliche
Behandlung durchgeführt. Um 18 Uhr durften die Demonstrantinnen
die Polizeiwache wieder verlassen.
Auch in Zukunft wird die Offensive gegen die Pelzindustrie mit derartigen
Aktionen immer wieder auf die grausame Realität des Pelzhandels
aufmerksam machen. Das Leid der so genannten Pelztiere wird von der
Pelzindustrie und allen, die wie Peek & Cloppenburg am Profit
beteiligt sind, verharmlost oder ganz verschwiegen - dieser Skrupellosigkeit
werden die AktivistInnen der Offensive mit ihren Kampagnen entschlossen
entgegentreten
"bis kein Tier mehr für Pelz sein Leben verliert!"
Foto- und Videomaterial erhalten Sie auf Anfrage unter der E-Mail-Adresse:
presse@offensive-gegen-die-pelzindustrie.de
Das Vordach

Zeitgleich darunter

Am und im Schaufenster...
Beendigung der Aktion durch die Polizei
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