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Demo gegen den Pelzverkauf anlässlich einer Charity-Veranstaltung bei Hämmerle-Das Modehaus
Am 13.03. nahmen AktivistInnen eine Charity-Veranstaltung von Hämmerle-Das Modehaus zum Anlass unter großem medialem Interesse die tierfeindliche Geschäftspolitik der Geschäftsführung der Kleider Bauer-Gruppe, der auch Hämmerle angehört, einmal mehr zu kritisieren.
Mit der Unterstützung zahlreicher prominenter und semi-prominenter Persönlichkeiten wurde Geld für ein Kinderhilfsprojekt in Moldawien gesammelt. Zwei der im Vorfeld kontaktierten Prominenten, sagten zwar aufgrund der Anti-Pelz-Kampagne gegen Hämmerle und Co. ihre Beteiligung am Event nicht ab, äußerten aber ihren Unmut über den Pelzverkauf bei Hämmerle und werden zukünftige Besuche deshalb überdenken bzw. nicht mehr zusagen.
Ab 18:30 Uhr demonstrierten die TierrechtlerInnen lautstark vor dem Eingang des Modehauses auf der Mariahilfer Str. und informierten alle BesucherInnen der veranstaltung und KundInnen des Geschäfts mittels Transparenten, Megaphon-Durchsagen, Flugblättern und skandierten Tierrechtsparolen. Außerdem platzierten die AktivistInnen direkt auf dem ausgerollen roten Teppich neben dem Eingang, gut bewacht durch eigens engagiertes Sicherheitspersonal und Polizei, einen Infotisch und zeigten Bilder von erst letzten Herbst auf deutschen "Pelztier"farmen gefilmten Nerzen via TV.
Ein sichtlich verärgerter Hämmerle- bzw. Otto Graf-Manager verbrachte einen guten Teil des Abends damit Fotos der AktivistInnen zu machen.
Die mediale Berichterstattung erwähnte auch immer wieder die Proteste der TierrechtlerInnen und zeigte ganz gut den widersprüchlichen charakter einer solchen Charity-veranstaltung.
Die ManagerInnen von Kleider Bauer bzw. Hämmerle dürften damit wohl auch mitbekommen haben, dass die Kampagne weitergeht und sicherlich auf Dauer nicht ignoriert werden kann. Ein Ausstieg aus dem Pelzhandel hätte Abende wie diesen protestfrei ablaufen lassen können.
Medien: Link
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