01.10.2003

Frankfurt/Main.
Go-In bei P&C

Go-In bei Peek und Cloppenburg in Frankfurt

Wir erhielten folgenden Bericht:

Es war Mittagszeit an einem normalen Werktag, als wir die MitarbeiterInnen
der großen P&C-Filiale auf der immer sehr belebten Frankfurter Zeil mit einem
kleinen, aber feinen Go-In nervten. Nachdem wir ausführlich die Schaufenster
sowie die vier Stockwerke des Hauses begutachtet hatten und nicht fassen
konnten, wie in einer einzigen Filiale derart viele Artikel mit Echtpelzbesätzen
und viele komplette Mäntel, Schals und Taschen aus Fuchs, Kaninchen, Nerzen
uvm. zum Verkauf angeboten werden (so viel haben wir noch nicht annähernd in
einer anderen P&C-Filiale gesehen), begannen wir in aller Ruhe, Flugblätter in
der 1. und 2. Etage zu verteilen und die KundInnen lautstark über das
blutige Geschäft von Peek & Cloppenburg aufzuklären. Außer vielen bösen Blicken der
VerkäuferInnen tat sich von Seiten P&Cs erstmal gar nichts, bis nach über
einer Viertelstunde zwei der vier Securities, die die vier Eingänge der Filiale
bewachen, auf uns zukamen und uns darum baten, das Haus zu verlassen. Dies
taten wir unter nochmals lauten Meinungsäußerungen und verteilten draußen auf
der Zeil unsere Flugblätter weiter. Zehn Minuten lang telefonierte einer der
Sicherheitsmänner mit der Geschäftsleitung der Filiale und drohte uns dann
das Rufen der Polizei an. Da wir die meisten anwesenden KundInnen mit unserem Anliegen erreicht hatten, traten wir den Heimweg an.

Eines steht fest: die Filiale in Frankfurt/Main wurde bisher viel zu selten von TierrechtlerInnen beehrt. Sie hat auch aufgrund der unendlichen Vielzahl der dort preisgebotenen Leichenteile weitaus mehr Aufmerksamkeit verdient.

Lasst uns gemeinsam diese ethisch verantwortungslose Firma Peek & Cloppenburg zum Ausstieg aus dem Echtpelzhandel bewegen! Die vielen gequälten Tiere brauchen
unsere Hilfe!